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Milcheiweißallergie oder Laktoseintolzeranz?

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24.08.2021
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Im Volksmund wird Milcheiweißallergie und Laktoseintoleranz oftmals gleichgesetzt, dem ist aber nicht so. 

Am Beispiel der Milcheiweißallergie und der Laktoseintoleranz soll im Folgenden der Unterschied dargestellt werden. 

Milcheiweißallergie: Bei einer Allergie reagiert das Immunsystem auf Proteinbestandteile aus Lebensmitteln, hierbei auf die Proteine aus der Kuhmilch. Synonyme sind Casein, Albumin, Globulin. 

Der Allergiker muss daher auf das komplette Kuhmilchsortiment verzichten. Er hat aber die Möglichkeit, die Milch anderer Tiere, z.B. Ziegen- oder Schafsmilch oder Pflanzenprodukte, wie Sojadrink und Haferdrink zu nutzen.

Laktoseintoleranz: Bei der Laktoseintoleranz ist der Milchzucker (Laktose) ausschlaggebend und nicht das Milcheiweiß. Der Milchzucker, der in jeder Milch und Milchprodukte tierischen Ursprungs (Kuh, Scharf, Ziege) vorkommt, kann aufgrund eines Mangels oder Aktivitätsverlustes des Enzyms Laktase nicht verdaut werden - er verbleibt im Darm und verursacht die Beschwerden.

Im Verlauf der Reifung oder des Verarbeitungsprozesses wird in vielen Molkereiprodukten die Laktose abgebaut. Deswegen können oftmals lang gereifte Käsesorten, Sauermilchprodukte und alle laktosefreien Milchprodukte bekömmlich sein. Der Laktosegehalt muss dabei unter 0,1g/100g liegen, dann darf das Produkt als laktosefrei deklariert werden.

Beispiele für Milchprodukte mit ihren Laktosegehalten (g Laktose / 100g):

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Quelle: https://www.ernaehrung.de/tipps/laktoseintoleranz/lakto13.php

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