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Schon gewusst? Banane, Grünkohl und Avocado

21.01.2026

Banane 
Ob Chiquita, Turbana, Tropy oder Bonita – unsere klassische Dessertbanane ist fast immer dieselbe Sorte: Cavendish. Sie setzte sich in den 1960er-Jahren weltweit durch, weil sie als besonders widerstandsfähig gegen die sogenannte Panamakrankheit galt – eine Pilzerkrankung, die die zuvor verbreitete Bananensorte nahezu vollständig vernichtete. Über Jahre hinweg waren Bananen deshalb kaum erhältlich. Die Cavendish-Banane ermöglichte erst die globale Versorgung, wie wir sie heute kennen.
 

Avocado
Wussten Sie, dass die Avocado botanisch gesehen eine Beere ist? Weltweit sind über 400 Sorten im Handel, die sich stark in Größe und Gewicht unterscheiden können – einzelne Früchte bringen bis zu ein Kilogramm auf die Waage. Bei uns dominiert jedoch die Sorte „Hass“. Sie ist leicht an ihrer dunklen, fast schwarzen Schale zu erkennen und wird wegen ihres besonders hohen Fettgehalts von 20–25 % geschätzt. 

Spannend: Alle Hass-Avocados stammen genetisch von einer einzigen Mutterpflanze ab, die in den 1930er-Jahren im Garten eines US-amerikanischen Postboten stand. Ihr hoher Ertrag, die robuste Schale und der cremige Geschmack machten sie zum weltweiten Standard.
 


Grünkohl

Grünkohl – auch als Burenkohl bekannt – zählt zu den Vitamin C-reichsten Gemüsesorten überhaupt. Er ist ein echtes Herbst- und Wintergemüse, denn für seine Entwicklung benötigt er kühle Temperaturen. Das verbreitete Gerücht, Grünkohl müsse erst nach dem ersten Frost geerntet werden, stimmt so nicht ganz:

Schon Temperaturen unter 10°C genügen, damit die Pflanze beginnt, mehr Zucker einzulagern. Durch den verlangsamten Stoffwechsel bei Kälte werden Bitterstoffe reduziert – und der Kohl erhält seinen typisch milden, aromatischen Geschmack.